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Honorarprofessur für Prof. Ketz
Besondere Auszeichnung für Professor Helmut Ketz von der Informatik. Die Xi’an Polytechnic University in China verlieh ihm die Ehrendoktorwürde. Sie würdigt damit seinen Einsatz für die zehnjährige Partnerschaft. [mehr]
1.000 Studenten bei der TICareer
Zu einem überwältigen Erfolg ist die erste Firmenkontaktmesse der Fakultät Informatik geworden. Einen Tag lang präsentierten 49 Firmen ihre Job- und Karriereangebote. Überrascht waren sie über die hohe Professionalität der Messe und den hohen Ausbildungsstand. [mehr]Fakultät seit Jahren Spitze

Die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Medien- und Kommunikationsinformatik sind seit dem 07. Dezember 2007 von der ASIIN e.V. akkreditiert. ...[mehr]
BITKOM: 20.000 offene Stellen für IT-Experten
In der deutschen Wirtschaft gibt es aktuell rund 20.000 offene Stellen für IT-Experten. Das ist das Ergebnis einer Studie des Hightech-Verbands BITKOM. An der repräsentativen Untersuchung nahmen mehr als 1.500 Unternehmen teil. „Der Bedarf an IT-Experten ist trotz der angespannten konjunkturellen Lage sehr hoch“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Studie in Berlin. Drei Viertel der Hightech-Firmen und gut die Hälfte der Anwender von Informationstechnik haben in den vergangenen zwölf Monaten IT-Fachleute eingestellt. Jede dritte Firma beklagt, dass es nach wie vor einen Mangel an IT-Experten gibt. Scheer: „Selbst die schwerste Wirtschaftskrise in der Geschichte der Bundesrepublik hat nicht zur Beendigung des Fachkräftemangels geführt. Das Problem wird noch massiver, sobald die Konjunktur wieder anzieht.“ Daher müsse in der neuen Legislaturperiode ein Schwerpunkt auf der Bildungs- und Zuwanderungspolitik liegen.
Von den 20.000 offenen IT-Stellen entfallen nach den Ergebnissen der BITKOM-Studie 13.000 auf die Anwenderbranchen. Weitere 7.000 Jobs sind in der ITK-Branche selbst frei, davon 5.500 bei Anbietern von Software und IT-Dienstleistungen. Gesucht werden in erster Linie Software-Entwickler. 61 Prozent der IT-Unternehmen mit offenen Stellen suchen Fachleute, die an der Planung, Erstellung und Implementierung von Software-Lösungen arbeiten. Ebenfalls stark gefragt sind IT-Projektmanager. „Es bestätigt sich der Trend, dass die Firmen überwiegend Mitarbeiter mit einer hohen Qualifikation benötigen“, sagte Scheer. Zwei Drittel der Unternehmen suchen ausschließlich nach Hochschulabsolventen. weiter
Quelle: Bitkom

Die GI Studierendengruppe der Hochschule Reutlingen lädt ein zur Veranstaltung:
Aktualität und Tendenzen bei neuen Software-Architekturen
Frau Jun.-Prof. Dr.-Ing. Dimka Karastoyanova
Abstract:
Die Service-Orientierung hat sich als Integrationsparadigma bewährt und wird in Geschäftsanwendungen erfolgreich eingesetzt. In diesem Vortrag wird über aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Service-orientierten Architekturen berichtet, wobei der Fokus auf Quality-Awareness und Adaption gerichtet wird. Anschließend werden die Forschungsrichtungen in diesem Bereich erläutert sowie der Bezug zu Cloud-Anwendungen und Cloud-Infrastrukturen diskutiert.
Datum & Uhrzeit:
23.05.2012
Beginn: 15.00 Uhr Ende vorauss.: 16.30 Uhr
Ort:
Fachhochschule Reutlingen Raum 9-005
Medizinisch-Technische Informatik

Die Hochschule Reutlingen bietet seit dem Wintersemester 2011/12 einen neuen Bachelor Studiengang in Medizinisch-Technische Informatik (meti) anbieten. Mit dem neuen Studiengang Medizinisch-Technische Informatik greift die Fakultät Informatik an der Hochschule Reutlingen einen Themenbereich auf, der besonders zukunftsträchtig ist und in dem immer mehr Informatiker mit Medizinwissen gesucht werden.
Das Thema Gesundheit hat in den letzten Jahren einen immer höheren Stellenwert erhalten. Hinzu kommen ständig neue medizinische Entwicklungen. Wie weit diese Entwicklungen inzwischen gediehen sind und wie wichtig das Thema Informatik auch in der Medizin ist, wird heutzutage schnell bei einem Arztbesuch klar. Bei Untersuchungen, Diagnosen und selbst bei Operationen sind Computer und IT Lösungen nicht mehr wegzudenken. Angefangen vom Ultraschallbild und Computertomografien über Hochleistungskameras bei Operationen bis hin zu Intensivstationen. Überall sind IT Lösungen notwendig, damit die medizinischen Systeme arbeiten.
Genau hier setzt der neue Studiengang Medizinisch-Technischer Informatik an und verknüpft Informatikwissen mit medizinisch-technischem Wissen. Neben den klassischen Informatikkompetenzen sollen die zukünftigen Studierenden auch eine besondere Qualifikation in der Medizintechnik erhalten. So wird die Fakultät gezielt mit Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen zusammen arbeiten, um den Studierenden Praxiserfahrungen und medizinisches Wissen zu vermitteln. Es wird dabei für die Studierenden vielfältige Möglichkeiten geben, sich in der Entwicklung effizienter Verfahren zur Nutzung moderner medizinischer Informationssysteme (Bildgebung, -auswertung, -archivierung, Vernetzung, verteilte Zusammenarbeit) aktiv einzubringen. Dies wird im Rahmen von Praxisprojekten oder Abschlussarbeiten erfolgen.
Um die Ausbildung in Reutlingen den neuen Bedürfnissen anzupassen, wurden an der Fakultät Informatik drei neue Professuren geschaffen, die sich speziell mit dem Themenkomplex Medizinisch-Technische Informatik befassen. Außerdem kann die Fakultät Informatik bereits heute auf ein hohes und umfangreiches Wissen in dem Themenbereich zurückgreifen. Schon im aktuellen Masterprogramm der Medien- und Kommunikationsinformatik arbeiten Studierende an Projekten, die sich mit der Bildbearbeitung in der Medizin beschäftigen.
Mit dem VRlab (Virtuell-Reality. Labor) verfügt die Fakultät Informatik zudem bereits heute über ein Labor, in dem an dreidimensionalen Bilddarstellungen gearbeitet wird, ähnlich wie dieses auch im neuen Studiengang erfolgen wird. Das Labor und auch die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse können so auch für den neuen Studiengang genutzt werden. In den letzten Jahren sind zudem vielfältige Zusammenarbeiten mit unterschiedlichen Forschungsinstituten entstanden. Neben dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart, spielt hier vor allem das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken eine wichtige Rolle. Seit einem Jahr gibt es auch gemeinsame Arbeiten im Bereich der VR (Virtuell-Reality) mit dem Max-Planck-Institut für Biokybernetik in Tübingen.
Computer und IT Lösungen gehören heute in der Medizin zum Alltag. Moderne Computertomographen liefern dazu Bilder vom inneren des Menschen. So lassen sich Krankheiten sehr genau diagnostizieren.
(Foto Hochschule Reutlingen)
Text: Alfred Siewe-Reinke



